Der Preis

Ein attraktiver ländlicher Raum braucht angemessene Architektur. Der Landwirtschaft kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. So wie das Land und seine Bewirtschaftung durch Ackerbau oder Nutztierhaltung die Bauten der Bauern prägt, so prägen die Bauten die Landschaft, schaffen regionale Baukultur und Heimat. Seit 2014 werden daher von der Stiftung LV Münster alle 2 Jahre beispielgebende landwirtschaftliche Gebäude mit dem LANDBAUKULTUR-PREIS ausgezeichnet.

Mit dem LANDBAUKULTUR-PREIS werden vorbildliche, in einem besonders positiven Kontrast ihrer Umgebung stehende Bauten und/oder Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet. Sie sollen architektonisch besonders positiv in Erscheinung treten, eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen und eine Bereicherung der sie umgebenden Kulturlandschaft darstellen.

Umwelt- und klimaschonende Aspekte und nachhaltiges Bauen sollen bei der Verwendung der Baumaterialien wie der Bauausführung Berücksichtigung finden.

Der LANDBAUKULTUR-PREIS zählt zu den höchstdotierten Architekturpreisen in Deutschland. Er wird in 2 Kategorien vergeben:

  • Neue Gebäude, Gebäudeteile und/oder Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben
  • Umbauten/Umnutzungen von Gebäuden, Gebäudeteilen und/oder Außenanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben.

Zudem wird in den genannten Kategorien ein Sonderpreis für das deutschsprachige Ausland (Österreich und Schweiz) ausgelobt.

Der Preis ist mit insgesamt 30.000,00 EUR dotiert. Die Preisträger werden mit ihren Werken von den Medienpartnern ausführlich porträtiert und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.